Klima-Aktive der vergangenen zehn Jahre werden gesucht

Gelegentlich darf man sich auch selbst feiern und ein kleines Jubiläum ist ein guter Anlass dafür. Deshalb ruft der Förderverein Klimakommune Saerbeck Bürger, Vereine, Unternehmen und Einrichtungen jetzt zum Projekt „Wir sind Klimakommune“ auf. „Eingeladen sind alle, die in den vergangenen zehn Jahren in Saerbeck etwas Substanzielles zur Energiewende und zum Ziel der Klimaneutralität beigetragen haben“, erklärt Johannes Dierker vom Förderverein. Das Ziel ist für März nächsten Jahres zugleich eine Leistungsschau wie eine Danksagung an Klima-Aktive.

Heute sind der Bioenergiepark (BEP), der außerschulische Lernstandort „Saerbecker Energiewelten“ oder die Gläserne Heizzentrale weit über Saerbeck hinaus bekannt. Im Jahr 2009 startete das, etwas sperrig benannte, Integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept (IKKK) als Beginn einer Entwicklung, die Saerbeck zur weltweit renommierten Vorzeige-Klimakommune und zum Modell für andere machte. Am Anfang stand eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Bürgern, die eine riesige Zahl von Projektideen hervorbrachte.

Was ist, auch im Detail, daraus geworden, was ist dazu gekommen? Diese Frage stellt sich zehn Jahre später der Förderverein zusammen mit der Gemeinde als Klimakommune. Es geht um Projekte, die technisch und messbar sind, etwa in den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie oder Energiekonzepte im Hausbau. Es geht genauso gut um Änderung im Verhalten, zum Beispiel bei der Mobilität, der Müllvermeidung oder im Umgang mit der Natur. Die Spanne ist bewusst weit gefasst, erklärt Johannes Dierker. Es muss nur ein handfester Beitrag sein. „Besonders gespannt sind wir auf Dinge, die noch nicht bekannt sind“, lädt er Klima-Aktive ein, sich zu melden.

„Das Projekt Klimakommune wurde immer zusammen mit der Bevölkerung Saerbeck gemacht“, sagt Dierker. Als Leiter der Jugendbildungsstätte Saerbeck (zuvor CAJ-Werkstatt) war er von Anfang an dabei. Das Gelingen sei die ganze Zeit hindurch abhängig vom Mittun der Bürger gewesen. „Nach zehn Jahren ist ein guter Zeitpunkt, das Engagement der Bürger in einem größeren Rahmen sichtbar zu machen und zu würdigen, auch als Botschaft an die Zukunft“, glaubt Karl Watermann. Der frühere Leiter der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) zählte dienstlich und privat zu den Mitbegründern des Fördervereins Klimakommune. Er sieht das Thema Klimaschutz aktuell an einem Wendepunkt und interessiert sich sehr für bisher unbekannte Praxisbeispiele aus Saerbeck.

Im März soll es eine öffentliche Präsentation von großen und kleinen Projekten mit ihren Machern geben und eine Broschüre mit besonders spannenden Beispielen. „Die Anmeldung eines Projekts sichert die Einladung zu dieser Feierstunde für die Klimakommune und ihre aktiven Bürger“, lockt Johannes Dierker.

Meldungen sind ab dem heutigen Donnerstag, 17. Oktober, bis zum 15. November möglich bei Johannes Dierker, Tel. 02574/ 9833015, oder per E-Mail an energiestammtisch@saerbeck.de

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