Würdigung des Ehrenamts und Aufruf zu Zivilcourage

Veröffentlicht am: 30.01.2024

Neujahrsempfang der Gemeinde Saerbeck

Blumenarrangements beim Neujahrsempfang. Das Ehrenamt stand ganz im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Saerbeck.

Zwischen dem Überreichen von neuen und Jubiläums-Ehrenamtskarten und zwei Auszeichnungen mit der „Curtis sorbeke“-Medaille riet Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg in seiner Rede angesichts der „vielfachen Krisen, die manchen Menschen Angst machen, den Blick auch auf Positives, auf Gelingendes zu lenken“, die hohen Standards im Leben in Deutschland zu sehen und sich nicht „zu schnell zu einer Griesgrämigkeit verleiten“ zu lassen. „Ich halte aber viel von dem Appell, Pessimismus, Schlechtrederei und Griesgrämigkeit im Jahr 2023 zurückzulassen und stattdessen die anstehenden Aufgaben mit Optimismus, Heiterkeit und Frohsinn anzugehen. Oder meinen Sie, dass es dadurch schwieriger wird, diese Aufgaben zu meistern?“, lud Lehberg ein.

Schwer bis unmöglich“ sei das allerdings bei der aktuell durch Medienberichte in den Fokus gerückten „immer größere Akzeptanz von rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen, menschenverachtenden Positionen“. Auch in Saerbeck müsse es heißen: „Wehret den Anfängen!“ Das beginne mit diskriminierenden Beiträgen in Sozialen Medien. „Pauschale Verurteilungen von Menschen, die nicht in diesem Land geboren sind, sind der Anfang von und der Nährboden für Ausländerhass. Dessen müssen wir uns bewusst sein und in der dörflichen Gemeinschaft die notwendige Zivilcourage und den Mut beweisen, solche Äußerungen nicht unkommentiert stehen zu lassen oder als ,blöden Spruch‘ durchgehen zu lassen“, bezog Lehberg eindeutig Stellung.

Wiederum erwartungsvoll blickt Bürgermeister Lehberg auf die Reihe von Jubiläumsfeierlichkeiten im Vereinswesen in diesem Jahr, auf die Feier von 30 Jahren Gemeindepartnerschaft mit dem französischen Ferrieres im August und anstehende Entwicklungen im Dorf wie das Neubaugebiet Hanfteichweg als Wärmewende-Projekt und die Ansiedlung von zusätzlichem Einzelhandel. Die Rede von Bürgermeister Lehberg gibt es weiter unter im kompletten Text.

23 (Jubiläums-)Ehrenamtskarten

Stellvertretend für die 23 Saerbeckerinnen und Saerbecker, die mit einer (Jubiläums-)Ehrenamtskarte ausgezeichnet wurden, stehen hier beim Neujahrsempfang der Gemeinde (von rechts) Sabine Thiede, Yvonne Plugge, Marc Weiligmann und Petra Wenners-Schröerlücke mit dem Bürgermeister-Trio Dr. Tobias Lehberg, Monika Schmidt und Felix Wannigmann. Ihre erste NRW-Ehrenamtskarte erhielten beim Neujahrsempfang 20 Saerbeckerinnen und Saerbecker. Grundlage dafür sind mindestens fünf Stunden freiwillige Arbeit wöchentlich oder 250 Stunden im Jahr. Saerbeck gehörte mit zu den ersten Kommunen, die diese Initiative des Landes NRW aufnahmen. Drei Frauen erhielten die Jubiläums-Ehrenamtskarte. Sie waren mindestens 25 Jahre ehrenamtlich aktiv und sind es teils noch. Die Auszeichnungen gelten als Würdigung des Engagements und bieten darüber hinaus Vergünstigungen in etlichen öffentlichen und privaten Einrichtungen. „Ohne Ehrenamt wäre vieles nicht möglich, dafür gebührt den Ehrenamtlichen Dank“, sagte Lehberg.

Erstmalig mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet wurden:

Noah Saggau, Marc Weiligmann, Marit Herkenhoff, Philipp Saggau, Yvonne Plugge, Gero von Blohn, Julian Stallfort, Linus Herkenhoff, Lukas Stallfort, Lilli Ventker-Stegemann, Lena Kleimeier, Hanna Rüschenschmidt-Sickmann, Nadine Schürmann, Hannah Hegemann, Marina Ottmann, Anna-Maria Weßeler, Vanessa Helmer, Niklas Winkeljann, Maike Schmiemann und Chris Stegemann.

Die Jubiläums-Ehrenamtskarte bekamen:

Karin Bodem, Petra Wenners-Schröerlücke und Sabine Thiede.

Zweimal die Medaille „Curtis sorbeke“

Als eigene Auszeichnung verlieh die Gemeinde Saerbeck die Ehrenmedaille „Curtis sorbeke“ für herausragende Verdienste um das Gemeinwesen.

Herbert Neise (rechts) erhielt die Ehrenmedaille "Curtis sorbeke" für herausragende Verdienste um das Gemeinwesen auf dem Feld der lokalen Archäologie und Frühgeschichte. Links Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg. Herbert Neise stellte Bürgermeister Lehberg vor als „Experten der lokalen Geschichte und Frühgeschichte und Archäologen, der seit den 1970er Jahren in den Baugruben des Dorfs unterwegs ist“. Eine von ihm entdeckte, 5000 Jahre alte Geröllkeule sei einer der bedeutendsten siedlungsgeschichtlichen Funde in NRW.

Im Interview nannte Neise als den Fund mit der größten Bedeutung für ihn einen altsteinzeitlichen Schlafplatz in der Entsandungsfläche des heutigen Badesees. Er zeige, dass bereits vor 12.000 Jahre Nomaden in der Gegend des heutigen Saerbeck unterwegs waren. Die Vergangenheit sei wichtig, weil sie Orte und Menschen präge. „Wenn man nicht weiß, woher man kommt, kann man den Ort und die Gesellschaft heute nicht richtig würdigen – das Positive, die erbrachten Leistungen, das erreichte Niveau“, sagte Neise. Damit unterstrich er den Ansatz des Bürgermeisters in dessen Rede.

Sein größter Wunsch für Saerbeck sei, dass „der Ort demokratisch und sozial bleibt und für seine Einwohner sorgt, dann muss ich mir keine Sorgen machen um die Zukunft“.

"Das Schweizer Messer des ehrenamtlichen Engagements in Saerbeck": Antonius Grüter (rechts) erhält die Ehrenmedaille "Curtis sorbeke" aus den Händen von Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg. Antonius Grüter könne als „das Schweizer Messer des ehrenamtlichen Engagements in Saerbeck“ gelten, stellte Bürgermeister Lehberg den zweiten Empfänger der Curtis-sorbeke-Medaille vor. Beispielhaft nannte er 20 Jahre im Vorstand des Bürgerschützenvereins Westladbergen, Gründungsmitglied des Spielmannszugs Westladbergen, Mitglied im Kirchenvorstand St. Georg und unzählige Einsätze als versierter Handwerker, zuletzt unter anderem beim Bau der neuen Anlage des Reitervereins.

Er habe „Spaß an Sachen, bei denen man durch handwerkliches Geschick diesen Spaß weitergeben kann“, erklärte Antonius – oder auch kurz Tönne – Grüter seine Hilfsbereitschaft als „privater Bauhof“ (Lehberg). Zum Thema Glaube erklärte Grüter ganz einfach: „Nach einer Stunde ruhig in der Kirche sitzen, sieht die Welt anders aus.“

„Saerbeck muss Dorf bleiben“, das sei der größte Wunsch für seinen Heimatort. Wichtig sei der Zusammenhalt der Vereine und Verbände. Und „Ehrenamt ist das Wichtigste für einen kleinen Ort wie Saerbeck“. Man solle nicht fragen: Was bekomme ich dafür?

Treffen des öffentlichen Lebens

Neujahrsempfang der Gemeinde Saerbeck Am Neujahrsempfang beteiligten sich viele Mitglieder des Gemeinderats, Vertreter des öffentlichen Lebens und des Ehrenamts. Zu den Gästen zählte auch der und Ehrenbürgermeister Wilfried Roos. Den musikalischen Rahmen besorgte das Cello-Quartett der Musikschule unter der Leitung von Grazyna Bockelmann. Das Ensemble spielte unter anderem „Somewhere over the rainbow“. Dieses Stück mache mit seiner fröhlichen Melodie und dem Text Hoffnung, fand Bürgermeister Lehberg: „Und die Träume, die du zu träumen wagst, werden wirklich wahr.“

Die Rede von Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg...

...zum Neujahrsempfang der Gemeinde Saerbeck im Januar 2024

Liebe Saerbeckerinnen und Saerbecker,

vor etwa einem Jahr fand hier in der Mensa der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule erstmalig nach der Corona-Pandemie der Neujahrsempfang statt und ich hatte die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass das Jahr 2023 Frieden bringen möge. 

Diese Hoffnung wurde nicht erfüllt. Der Krieg in der Ukraine wütet weiter. Täglich sterben dort weiterhin Menschen. Und wir müssen uns davor hüten, angesichts der sich täglich wiederholenden Bilder in den Medien in eine Gleichgültigkeit zu verfallen. Das ist nicht einfach. Denn wir Menschen haben - in diesem Fall leider - die Fähigkeit, uns an vieles zu gewöhnen. 

Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg beim Neujahrsempfang der Gemeinde Saerbeck. Statt der Hoffnung auf ein Ende des Krieges in der Ukraine, auf mehr Frieden in der Welt explodierte im Oktober vergangenen Jahres ein Pulverfass im Nahen Osten. Das israelische Volk und der Staat Israel verdienen angesichts des terroristischen Überfalls der Hamas unsere uneingeschränkte Solidarität. Aber wir trauern auch um die toten Palästinenser. Denn für mich sind es Menschen, die sterben, deren Leben durch Geschosse beendet werden. Wenn Eltern ihre Kinder verlieren, Kinder ihre Eltern, ein Mann seine Frau, eine Frau ihren Mann, ein Mann seinen Mann oder eine Frau ihre Frau - welche Rolle spielt da die Nationalität? Es ist immer unsagbares menschliches Leid, das Menschen anderen Menschen im Krieg antun. 

Angesichts dieser menschlichen Tragödien sollten uns unsere politischen und gesellschaftlichen Probleme gering erscheinen. Jeglicher Vergleich verbietet sich jedoch an dieser Stelle:

Arbeits- und Fachkräftemangel, die noch nicht endende Sorge vor einer immer weiter ansteigenden Inflation, gepaart mit einer wirtschaftlichen Rezession sind nur einige der Herausforderungen, die uns in das neue Jahr begleiten.

"Angst ist niemals ein guter Ratgeber"

Das Jahr 2023 endete und das Jahr 2024 beginnt unter äußerst schwierigen Voraussetzungen.

Diese vielfachen, sich häufenden Krisen machen vielen Menschen Angst. Doch Angst ist niemals ein guter Ratgeber.

Wir sollten stattdessen den Blick lenken auf die vielen Dinge, die hier in diesem Staat, in unserem Land funktionieren - und auch gut funktionieren. Ich möchte die vielfältigen und sehr ernsthaften Herausforderungen, vor denen wir in den kommenden Jahren stehen werden, nicht ignorieren. Aber ich frage mich, ob wir uns nicht zu schnell zu einer Griesgrämigkeit verleiten lassen, die den Blick verstellt auf das hohe Niveau und die hohen Standards, die wir jeden Tag in Anspruch nehmen können und dürfen: Kinderbetreuung, Verkehrsinfrastruktur, Bildungswesen, medizinische Versorgung, Rechtswesen und öffentliche Sicherheit…

"Durchaus auf einem hohen bis sehr hohen Niveau"

All das sind Bereiche, in denen vielleicht nicht jeden Tag und an jedem Ort alles so hundertprozentig läuft wie wir uns das wünschen, aber es sind allesamt Bereiche, in denen wir uns in Deutschland durchaus auf einem hohen bis sehr hohen Niveau bewegen.

Das Cello-Quartett der Musikschule unter der Leitung von Grazyna Bockelmann. Über den Jahreswechsel stieß ich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auf einen Artikel mit dem Titel: Warum mehr gute Laune den Deutschen gut tun würde. Die Autorin konstatierte ein großes Misstrauen in Deutschland gegenüber dem Frohsinn. Und sie äußert auch eine Vermutung, warum das so ist: Wer sich beschwert, fällt nicht auf im Grundrauschen der schlechten Laune.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Kritik ist immer wichtig und erwünscht, wenn sie konstruktiv und sachlich ist. Und es gibt auch Entwicklungen und Situationen, in denen sich Kritik in Protest und teilweise Wut verwandelt. Wenn all das dann im Rahmen der rechtsstaatlichen Spielregeln zu Gehör und auf die Straße gebracht wird, dann ist das gelebte Demokratie - wie zum Beispiel am vergangenen Montag von über 1.000 Landwirten aus dem Kreis Steinfurt. Das schadet unserem Staatswesen nicht, sondern belebt es, weil Meinungsfreiheit in diesem Land nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch von jedem in Anspruch genommen werden kann und manchmal in Anspruch genommen werden muss.

"Aufgaben mit Optimismus, Heiterkeit und Frohsinn angehen"

Aber ich möchte noch einmal zurückkommen auf den Zeitungsartikel, der mehr Frohsinn fordert. Den Grund für eine weit verbreitete Unzufriedenheit sieht die Autorin darin, dass die Erwartungen der Gesellschaft und jedes Einzelnen im Lauf der Jahrzehnte immer höher geworden sind. Ich zitiere:

„Was man bekommt, wird als völlig selbstverständlich angesehen, das absolute Minimum. Dass es zum Beispiel in anderen europäischen Ländern weder Mutterschutz noch Elterngeld gibt, ist jenseits des Vorstellbaren.“

Den Blick auch mal wieder auf das erreichte Niveau zu lenken, soll nicht von den zweifelsohne vorhandenen Schwierigkeiten und Herausforderungen ablenken. Ich halte aber viel von dem Appell, Pessimismus, Schlechtrederei und Griesgrämigkeit im Jahr 2023 zurückzulassen und stattdessen die anstehenden Aufgaben mit Optimismus, Heiterkeit und Frohsinn anzugehen. Oder meinen Sie, dass es dadurch schwieriger wird, diese Aufgaben zu meistern?

"Wehret den Anfängen"

Doch es fällt mir selbst jetzt sehr schwer beziehungsweise ist mir unmöglich, dieses Postulat nach mehr Leichtigkeit zu erfüllen, wenn ich eine Entwicklung ansprechen möchte, die mir für das neue Jahr die größte Sorge bereitet: Das ist die immer größere Akzeptanz von rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen, menschenverachtenden Positionen. Das in dieser Woche von Journalisten aufgedeckte Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam, bei dem die törichte Idee einer massenhaften Deportation von Menschen nicht-deutscher Herkunft verbreitet wurde, ist da nur die Spitze eines Eisberges. 

Und machen wir jetzt bitte nicht den Fehler und sagen: „Ja, aber doch nicht in Saerbeck!“ Selbst wenn wir uns glücklich schätzen dürfen, dass solche ideologischen Verirrungen in unserer Gemeinde noch keinen Halt gefunden haben, kann die Reaktion auf dieses Erstarken menschenverachtender Positionen nur heißen „Wehret den Anfängen!“. 

"Blöde Sprüche" nicht durchgehen lassen

Jede Meinung, jedes Urteil, jedes Posting, das nicht das Verhalten oder die Leistung eines Menschen zum Gegenstand hat, sondern ausschließlich auf dessen Herkunft abstellt, ist ausländerfeindlich und diskriminierend.

Pauschale Verurteilungen von Menschen, die nicht in diesem Land geboren sind, sind der Anfang von und der Nährboden für Ausländerhass. Dessen müssen wir uns bewusst sein und in der dörflichen Gemeinschaft die notwendige Zivilcourage und den Mut beweisen, solche Äußerungen nicht unkommentiert stehen zu lassen oder „als blöden Spruch“ durchgehen zu lassen - auch wenn es der Mannschaftskamerad, der Nachbar und die Kegelschwester war.

Was kommt

Liebe Saerbeckerinnen und Saerbecker, richten wir den Blick nach vorne auf die kommenden zwölf Monate:

Nach langer Planungszeit werden in diesem Jahr die Erschließungsarbeiten am Baugebiet Hanfteichweg beendet werden und die ersten Grundstücke werden vergeben werden. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Dorfes! 

Wir werden das im vergangenen Jahr vom Rat einstimmig verabschiedete Handlungskonzept Wärmewende mit ersten Projekten in die Umsetzung bringen und damit, dem Ziel der Klimakommune näherkommen, bis zum Jahr Jahr 2030 klimaneutral zu werden. 

Und ich bin zuversichtlich, dass wir im neuen Jahr auch die ersten baulichen Maßnahmen zur Erweiterung unseres Einzelhandelshandelsangebots an der Industriestraße sehen werden.

Jahr der Jubiläen

In diesem neuen Jahr stehen große Feierlichkeiten in Saerbeck bevor. Es ist ein Jahr der Jubiläen. Mit dem SC Falke, dem Reiterverein Sankt Georg und der Bürgerschützengesellschaft Sinningen blicken gleich drei Vereine auf ihr hundertjähriges Bestehen zurück. Diese langjährige Vereinsaktivität ist ein eindeutiger Beweis für das beispielhafte ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde. Denn ohne den unermesslichen freiwilligen Einsatz so vieler Bürgerinnen und Bürger hätten die Vereine nicht so lange existieren können und ständen im hundertsten Jahr ihres Bestehens nicht so erfolgreich da. 

Dieses ehrenamtliche Engagement zu würdigen - dazu sind wir ja ja heute unter anderem auch zusammengekommen. Und man kann es nicht oft genug wiederholen: Vieles von dem, was die Lebensqualität in Saerbeck ausmacht, wäre ohne diese unentgeltliche und freiwillige Arbeit nicht möglich.

Ferrieres: Partnerschaft in Europa

Ein weiteres Jubiläum, über das ich mich persönlich besonders freue, ist das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Ferrières-en-Gatinais, das wir Ende August hier in Saerbeck feiern werden. 

Save-the-Date-Flyer für die 30-Jahr-Feier der Gemeindepartnerschaft Ferrieres - Saerbeck. Das friedliche Zusammenleben in Europa ist und bleibt der Garant für Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Dieses Zusammenleben entsteht aber nicht durch Abkommen und völkerrechtliche Vereinbarungen, sondern durch das Kennenlernen und die Begegnung von Menschen. 

Stand vor dreißig Jahren noch die Aussöhnung und Annäherung im Mittelpunkt dieses Austauschs, so sind aus Feinden längst Freunde geworden. Heute geht es vielmehr darum, unser Leben im vereinten Europa miteinander zu teilen. Ich lade Sie alle, seien Sie dabei, nehmen Sie Gäste auf und begeistern Sie vor allem auch junge Menschen, mitzumachen und dabei zu sein.

Sie sehen, liebe Saerbeckerinnen und Saerbecker, es gibt allen Grund mit Zuversicht, Optimismus und ruhig auch Frohsinn und Heiterkeit in das noch junge Jahr zu starten. 

Ich freue mich auf das neue Jahr und wünsche Ihnen und Ihren Familien Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.